Effizienzhaus oder Einzelprojekt? Wer seine gesamte Immobilie zum definierten Standard des KfW-Effizienzhauses aufwerten möchte, kann dafür einen Förderkredit von bis zu 120.000 Euro mit bis zu 48.000 Euro Tilgungserlass oder einen Investitionszuschuss von bis zu 48.000 Euro beantragen. Wer hingegen ein Einzelvorhaben in die Tat umsetzen will, darf mit einem Kredit von 50.000 Euro oder einem Zuschuss von 10.000 Euro rechnen – etwa für Wärmedämmung, Fensteraustausch, Fernwärme-Anschluss, Lüftungsanlageneinbau oder Heizungsoptimierung.
Die Angebote gelten auch für den Kauf von saniertem Wohnraum. Wer eine Kreditvariante in Anspruch nimmt, muss sich indes von einem Experten für Energieeffizienz begleiten lassen, dessen Kosten wiederum bezuschusst werden können.
Ist guter Rat teuer? Wer sich bei der Planung und dem Bau oder der Sanierung selbst von einem Experten für Energieeffizienz unterstützen lässt, erhält einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro, während die KfW-Bank 50 Prozent der Kosten für die professionelle Begleitung übernimmt. Daneben ist auch die Kombination des Angebots mit anderen geförderten Beratungsleistungen erlaubt.